Aktuell
Wo bleibt das Geld im Gesundheitswesen?Bisher gaben die gesetzlichen Krankenkassen stets an, daß die Bürokratie nur 15% der Mitgliedsbeiträge verschlänge. Eine unabhängige Untersuchung einer Unternehmensberatung hat jetzt für das 2010 ergeben, daß die Kosten eher bei 25% anzusetzen sind. Den auf Ihr Einkommen entfallenden Anteil können Sie sich aus dem Bruttogehalt, multipliziert mit 15,5% geteilt durch 4 selbst ausrechnen. Für alle Versicherten kommen so 27 Milliarden Euro Bürokratiekosten pro Jahr zusammen. Dafür genehmigt der medizinische Dienst Ihrer Krankenkasse Rehamaßnahmen und Kuren. Die Gutachten zur Einstufung der Pflegestufe werden so ebenso bezahlt, wie die Rabattvertragsverhandlungen mit den pharmazeutischen Herstellern. Die Ausstellung von Zuzahlungsbefreiungen, missbrauchsicheren Krankenkassenkarten mit Foto sind wichtige Aufgaben der Krankenkasse. Intensiv muß auch die Kontrolle der Ärzte und Apotheker erfolgen, damit Abrechnungsfehler in Jahresfrist erkannt werden können. Wichtig ist auch, daß alle Dienstleister im Gesundheitswesen ein Qualitätsmanagementsystem vorweisen können, damit sie Hilfsmittel (orthopädische Schuhe, Kompressionsstrümpfe, Bandagen) überhaupt beliefern dürfen. Die gesetzlichen Krankenkassen sind übrigens nicht verpflichtet ein solches Qualitätsmanagement nachzuweisen.
Die Bürokratiekosten der Privaten Krankenversicherung liegen bei 5%. Hier übernimmt der Versicherte selbst die Einreichung seiner Rezepte, kontrolliert selbst die Arztrechnung/Leistung und schaut beim Apotheker genau hin, welche Medikamente er wirklich braucht. Der Patient tritt in Vorleistung für seine Versicherung, bis diese ihm den „Schaden“ bezahlt.
Eine Senkung der Bürokratiekosten in der gesetzlichen Krankenversicherung ist möglich und würde umgehend dazu führen, daß die Kliniken genügend Gelder für Hygienebeauftragte hätten, notwendige Operationen nicht zeitlich geschoben würden und „teure“ Patienten nicht nur in den Unikliniken des Landes behandelt würden. Da bliebe tatsächlich noch etwas Geld übrig, um ein „mehr Netto vom Brutto“ zu realisieren. - Aber wer hat den Mut das Anzupacken?
Schlecker im Konkurs
Mit Schlecker geht einer der letzten Nahversorger als Kettenbetrieb in die Insolvenz. Die "großen" Mitspieler im Markt treibt es auf die grüne Wiese, wo billige Mieten den automobilen Menschen günstig versorgen können. Die Ladengröße der Mitbewerber von Schlecker (DM, Rossmann etc.) macht es im Vergleich deutlich. Es bleibt nur die Apotheke als wohnortnahe Versorgung - individuell geführt, mit hohem Serviceanspruch. Noch bis in die 70er haben die Apotheken die Menschen in Ihrer Umgebung mit vielen Drogerieartikeln versorgt - Kindernahrung, Windeln, Reinigungsmittel, Hautpflegemittel, Shampoo. Dann kamen die Drogerieketten mit größeren Ladenlokalen, günstigeren Preisen, schlaueren Sprüchen ("Niemand verkauft mehr...."). Die Apotheken reagierten und listeten die betroffenen Drogerieartikel Stück für Stück aus und konzentrierten sich auf Medikamente und Nahrungsergänzungen. Die Drogerieketten traten in einen massiven Preiskampf untereinander und suchten immer weitere Betätigungsfelder, um wenigstens in diesen noch Gewinne zu erzielen. Natürlich drangen Sie dabei auch in den Bereich der Nahrungsergänzungen (ab 2000) vor, oder betätigten sich als Portale für Versandapotheken (ab 2007). Doch es hat offensichtlich nicht mehr ausgereicht, um mit diesen geringen Gewinnmargen über Wasser zu bleiben. Auf der Strecke blieben zuerst die Beratung, dann die Arzneimittelsicherheit, letztlich der Standort der Läden und damit der Kunde.
Neue Kosmetikserien
Avene Thermal, die medizinische Hautpflege mit Thermalwasser ist jetzt bei uns vorrätig.
Ebenso neu im Lager ist jetzt die Kosmetikserie Nuxe.
Die "Neue Apotheke" ist umgezogen!
Seit dem 24.10.11. finden Sie uns in der "Talstation" - Krnover Platz 2-4, 61184 Karben.
Die bewährte Öffnungszeiten, Fax und Rufnummer, ebenso unser Bringdienst bleiben erhalten. Wir freuen uns über ein größeres, neues, hochwertiges Quartier mit Parkplätzen und guter Erreichbarkeit.
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Webshop
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